Das iPad und sein Powerpoint Dilemma

Anwender, die im Klaren darüber sind, wie man Powerpoint-Pärsentationen auf dem iPad fehlerfrei anzeigt, gewinnen  Überzeugungskraft und sparen viel Zeit. Als Apple gerade erst das iPad vorstellte, galt es als schick und besonders damit zu präsentieren. Doch heute hat das iPad seine Novumstellung als Präsentationswerkzeug längst eingebüßt. Noch vor drei oder vier Jahren war es absolut selbstverständlich, dass man sich mit einem Laptop von einem Meeting zum anderen bewegte. Neben dem stationären Desktop war das Notebook wohl das zentrale mobile Werkzeug in der IT Werkzeugkiste. Heute gehört auch das iPad zu jedermanns alltäglichen IT-Setup.

Welchen Effekt hat diese Entwicklung nun auf das Präsentationsdesign?

  1. iPad vs Laptop: Der Laptop als täglicher Begleiter verschwindet immer mehr aus dem Alltag von Sitzungen und Meetings. Das iPad löst es ab. Regelmäßig erlebe ich, dass in Besprechungen das iPad (neben dem Beamer natürlich) die einzige IT Unterstützung ist, die im Besprechungsräumen vorhanden ist. Oft ist es sogar der einzige Bildschirm. Dementsprechend ist es dann auch das einzige Werkzeug, welches ich zum Präsentieren verwenden kann. Auf diesen Umstand stelle ich mich bewusst ein.
  2. iPad vs PPT: Auf dem Desktop erstellte Präsentationen, die auf einem iPad dargestellt werden, bergen eine Welt voller Überraschungen. Immer wieder sehe ich mich in diesem Kontext mit den selben Problemen konfrontiert wenn ich eine PPT nativ (ohne zusätzliche Software) betrachten möchte. Zum einen ist die Darstellung von verschiedenen Schriftarten auf dem iPad ein reines Lottospiel, zum anderen wird der Aufbau der Elemente auf den Slides selten originalgetreu dargestellt. Entscheidend ist es wenn ein Mock-up oder ein GUI Aufbau mit Hilfe der Präsentation gezeigt werden will. Denn genau in diesen Fällen kommt es auf die genaue und beabsichtigte Darstellung an. Die Ausnahme bildet natürlich die Situation, wenn der Empfänger der Präsentation auf dem iPad spezielle Werkzeuge zur Anzeige verwendet. Doch das ist eher die Ausnahme als die Regel.

Heute erstelle ich neben einer PowerPoint-Datei zusätzlich immer eine PDF Datei mit demselben Inhalt. Diese versende ich dann gleichzeitig und gemeinsam mit der PPT an den gewünschten Empfänger. Damit gebe ich ihm die Wahlfreiheit. Sitzt er vor einem vollwertigen Desktop, kann er sich für die Verwendung der PPT Variante entscheiden. Wohnt er stattdessen einer Besprechung bei, zu der er lediglich sein iPad mitbringt, steht ihm die PDF Alternative zur Hand. Beides funktioniert tadellos.

Zusatztipp: Gerne habe ich meine Präsentationen immer parat. Da ich mittlerweile meist nur noch mit meinem iPad Besprechungen beiwohne, speichere ich gerne sowohl die PPT als auch die PDF Datei in meiner DropBox.

PPT auf dem iPad anzeigen PDF

Anton

Anton

Anton ist freiberuflicher Software-Ingenieur und Projektleiter mit den Schwerpunkten: Prozessdesign, strukturierte Business Analyse / Fachkonzeption sowie fachliche Entscheidungsunterstützung.

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1 Comment

  1. hotel frankfurt oder - 3. August 2013

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